Leo Fellinger

1955: in Salzburg geboren

1961: Grundschule in Salzburg, anschließend zweijähriges Gastspiel in der Höheren Technischen Lehranstalt für Hochbau

1971: vierjährige Lehre als Lithograf und Reprofotograf, erste Erfahrungen und Experimente mit dem Genre Fotografie

1975: Ableistung des Zivildienstes in der Salzburger Landesnervenklinik

1976: Praxisjahre als Reprofotograf

1979: Wechsel in den Bereich Marketing und Werbung

1983: erste Einzelausstellung bei Photo Umago, Galerie für zeitgenössische Fotografie in Triest, Friaul-Julisch Venetien/Italien. In den darauf folgenden Jahren Distanzierung vom Einzelbild und in Folge Weiterentwicklung zu konzeptionellen Arbeiten und Serien

1989–1991: entstanden zahlreiche Werke und Serien, u. a. Venezianisches Credo, Eine andere Wirklichkeit

1992: Auseinandersetzung mit neuen Techniken, Wechselspiele von Projektion und Fotografie, neue Serien entstanden, z. B. Mani – Plädoyer für einen vergessenen Landstrich. Neue Ausdrucksformen entstanden: das fotografische Bild in Kontext mit Lyrik, Tönen und laufenden Bildern in Super 8-Technik. Nächster Schritt: in Installationen zu denken und zu arbeiten

1994: das erste Resultat war eine Gemeinschaftsausstellung im Haus der Berufsvereinigung Bildender Künstler in Salzburg zum Thema Chaos. Im selben Jahr Gründung des Kunstförderungsprojektes temporary gallery in Salzburg

1995: entstand ein für die eigene künstlerische Entwicklung wichtiges Werk – ZeitFlug – Ausstellung in Salzburg und Veröffentlichung in Buchform

1997: LowMotion, eine Arbeit mit Polaroids und Sehmaschinen, Ausstellung in München bei der EigenArt

1999: Road Movies, eine thematische Auseinandersetzung mit der Welt der großen Medien, Polaroids

2000: SevenStones, Objekte aus Beton und Gips, erste Auseinandersetzung mit skulpturhafter Gestaltung

2001: Gründung des Kulturvereines KunstBox

2001–2003: net_works, Bilder – eine Konzeptarbeit mit Bildern und Texten aus dem Internet, Ausstellungen bei Art Europe AG, Salzburg, Dominikanerkirche in Krems, Art Gallery in Tulln, Installation am Grazer Hauptbahnhof (Kulturhauptstadt)

2004: net_works, Ausstellung in der Galerie Studio 20 in Tulln, Aufbau eines Zentrums für zeitgenössische Kultur in Seekirchen

2005: Eröffnung des offenen Kulturhauses EmailWerk in Seekirchen, net_works, Ausstellung auf der Shanghai Art Fair, China

2006: Gemeinschaftsausstellung mit Harald Wiesleitner und Josef Schöffmann: reverse_mozart, eine Intervention am Salzburger Hauptbahnhof im Mozartjahr 

2007: öffentliche Exkursionen in der Kunstwelt von SecondLife mit dem Avatar Lions Villota

2008: Publikation "Auf der Suche nach der Inspiration des Ufers" (Herausgeber) Edition Kunstbox im Otto Müller Verlag

2009: Umfangreiche Recherchearbeit und Materialsammlung zum Thema "Symmetrie in der Kunst"

2010: Publikation "Der kaleidoskopische Blick" als Abschlussarbeit zum Thema "Symmetrie"

2011: Publikation "Erzählte Landschaft" (Herausgeber) Edition Kunstbox im Otto Müller Verlag

2014: Präsentation der Machbarkeitsstudie "SprachLust" für die Errichtung eines Sprachmuseums

2015: Fotoaustellung "Landart" - Daueraustellung im Emailwerk Seekirchen

2016: Einzelaustellung "Der kaleidoskopische Blick" im REGUS Business Centre Salzburg